Appendix A “Stadt-liche Ziele“ Spielanleitung 26. April 2018 Appendix A: Game instructions „Stadt-liche Ziele” Stadt-liche Ziele Lüneburg Spielanleitung „Stadt-liche Ziele“ ist ein kooperatives Planspiel. Zwar heißt das Planspiel, ist aber sehr ernst gemeint. Sie bringen Ihre Expertise und Ihre Rolle in der Kommunalverwaltung ein, und gemeinsam versuchen Sie und wir heute eine gute Strategie für ein nachhaltiges Mobilitätsystem in Lüneburg zu schaffen. Hierfür verfolgen wir die Schritte zurück, die notwendig sind, um eine Vision zu erreichen: Stellen Sie sich vor, es ist 2030 und Lüneburg steht führend für Städte mittlerer Größe mit historischer Altstadt, weil sie ein nachhaltiges Mobilitätssystem entwickelt hat; weil Sie in der Verwaltung diese Entwicklung mit auf den Weg gebracht haben. Sie arbeiten als Vertreter*innen der Verwaltungen von Stadt und Landkreis, aus verschiedenen Ämtern und Ebenen zusammen und erarbeiten die bestmögliche Nachhaltigkeitsvision und -strategie. Im Sinne des Planspielcharakters dieses Workshops heute wird es ein geplantes Vorgehen und gewisse Regeln geben, die ich Ihnen jeweils vorgebe, und die Ihnen helfen werden, Ihre Kreativität in einem geordneten Rahmen zu entfalten. Als erstes bitte ich Sie zu beschreiben, wie das Mobilitätssystem und das Leben der Einwohner*innen von Lüneburg im Jahre 2030 aussehen werden und inwiefern das besonders nachhaltig ist. Danach führe ich Sie auf den Weg zwischen dem Hier und Jetzt und dem Lüneburg von 2030: Welche Maßnahmen sind notwendig, um diese Transformation zu vollziehen? Bei der Erstellung der Materialien für den heutigen Tag habe ich mich an dem orientiert, was Sie mir in den Vorgesprächen gesagt haben, was bislang im Rahmen des Zukunftsstadtprojektes entwickelt wurde und was die Erkenntnisse aus der Nachhaltigkeitswissenschaft sind. Ziel des Planspieles ist es, als Team möglichst viele Punkte zu erzielen und damit eine besonders umfassende und nachhaltige Strategie für den Mobilitätssektor zu erarbeiten. Sie erhalten Punkte zum Beispiel dann, wenn Sie Maßnahmen entwickeln, die aufeinander aufbauen und sich gegenseitig unterstützen. Ich werde Ihnen noch einmal in jeder Runde sagen, wie Sie jetzt genau Punkte erzielen können. Viel Erfolg! 1 Appendix A “Stadt-liche Ziele“ Spielanleitung 26. April 2018 Runde 1: Mobilitätsziele (15 Minuten) Wir schreiben das Jahr 2030 und Lüneburg ist eine Modellstadt für Nachhaltigkeit. Die Stadt hat sich wahrlich verändert. Ziel dieser Spielrunde ist es, anhand zweier Ziele zu beschreiben, wie dieses Lüneburg von 2030 grob aussehen wird und inwiefern jetzt schon Schritte unternommen werden, um dorthin zu gelangen. Punkte können Sie erhalten, wenn Lüneburg jetzt schon auf dem Weg zu den Zielen ist • • • 1. Schritt: Zieldefinition o Nehmen Sie sich im ersten Schritt die beiden Karten mit den Mobilitätszielen vom Stapel und sehen Sie, wie das Lüneburger Mobilitätssystem von 2030 aussieht. Lesen Sie die Karten der Gruppe vor und legen Sie sie als Sechseck in die Tischmitte. o Legen Sie die beiden Mobilitätszielkarten zusammen in die Mitte Ihres Spieltisches. o 2. Schritt: Zieldiskussion o Nehmen Sie sich nun bis zu zehn Minuten Zeit, um über die Ziele nachzudenken und zu diskutieren. Die Ziele mögen Ihnen vielleicht sehr ambitioniert vorkommen, und das sind sie auch. Doch die Richtung, die diese Ziele vorgeben, ist hier in Lüneburg keineswegs unbekannt. o In dieser Runde bitte ich Sie, Ihre Expertise über die Entwicklungen Lüneburgs der letzten Jahre einzubringen. 3. Schritt: Punktevergabe o Sie können in dieser Runde Punkte in Form dieser Synergiemarken [hochhalten!] gewinnen, wenn Sie Handlungen nennen, die schon im Gange sind und in denen sich diese Ziele widerspiegeln. o Pro Ziel können Sie eine Synergiemarke gewinnen, wenn es in den letzten Jahren einen Beschluss oder eine Debatte gab, die den Weg zu diesem Ziel beschreiben. o Wenn es solche Prozesse gab, die beide Ziele enthalten, können Sie noch einmal zwei Marken erhalten. Sie können in dieser Runde also bis zu vier Synergiemarken erhalten. o Da Sie sich in dieser Rund quasi selbst Punkte verteilen, müssen Sie sich einstimmig darauf einigen, dass der genannte Beschluss oder die Debatte die Ziele angemessen enthalten. 2 Appendix A “Stadt-liche Ziele“ Spielanleitung 26. April 2018 Runde 2: Lebensstil (20 Minuten) Nun, da Sie die Mobilitätsziele für Lüneburg im Jahre 2030 im Kontext der schon gemachten Erfahrungen diskutiert haben, ist es Zeit, spezifischer darüber nachzudenken, wie Lüneburg tatsächlich aussehen wird, wenn diese Ziele erreicht sind. In dieser Runde haben Sie 20 Minuten Zeit, um individuell und als Team eine ganzheitlichere Vision für Lüneburg 2030 zu erstellen. Ziel dieser Runde ist es eine Vision für ein nachhaltiges Lüneburg 2030 zu zeichnen. Eine gute Vision sollte die Komplexität dessen widerspiegeln, was beschrieben wird. In diesem Fall das Leben im Lüneburg des Jahres 2030. Belohnt wird hier daher eine Vision, die verschiedene Aspekte des alltäglichen Lebens umfasst und Verbindungen zwischen diesen Aspekten herstellt. • • 1. Schritt: Lebensstile verändern o Nehmen Sie sich je eine gelbe Lebensstilkarte und einen gelben Klebezettel. o Die Lebensstilkarten orientieren sich an den Kategorien von alltäglichen Handlungen, die alle Einwohner*innen von Lüneburg vollziehen, z.B. wohnen, arbeiten, einkaufen. Da die Mobilitätsziele ziemlich „stadt-lich“ sind, sieht das Alltagsverhalten der Lüneburger*innen von 2030 möglicherweise ganz anders aus als heute. o Nehmen Sie sich 5 Minuten, um Ihre Lebensstilkarte zu lesen und auf Ihren Klebezettel 2 bis 3 Veränderungen aufzuschreiben, die Sie für diesen Lebensstilbereich vorhersehen. o Die Frage ist hier: wie wird sich das Wohnen, die Arbeitswelt, das Einkaufen und so weiter bis 2030 verändert haben (müssen), um die gesetzten Mobilitätsziele zu erreichen. Sie können dabei darüber nachdenken, wie eine Veränderung des Lebensstils das Mobilitätsziel erreichbar werden lässt. Sie können aber auch überlegen, wie die Mobilitätsziele einen Verhaltenswandel unbedingt erzwingen. o Sobald Sie Ihre Ideen festgehalten haben, kleben Sie Ihren Klebezettel auf die Lebensstilkarte. o Wenn alle Teilnehmer*innen fertig sind, lesen Sie Ihre Karte der Gruppe vor. Geben Sie eine allgemeine Beschreibung dessen, was sie geschrieben haben. Legen Sie die Karten in einer Wabenform rund um die Mobilitätsziele. o Lebensstilkarten in „Wabenform“ rund um die Mobilitätsziele o 2. Schritt: Verbindungen ziehen o Um Ihre Vision systemischer zu machen, ziehen Sie Verbindungen zwischen den verschiedenen Lebensstilkarten. o Wie interagieren die Veränderungen, die auf einer beschrieben wurden mit einer anderen Lebensstilkarte? Bauen Sie aufeinander auf? o Ziehen Sie diese Verbindungen als Kollektiv der Reihe nach zwischen den Lebensstilkarten und anderen Lebensstilkarten am Tisch. 3 Appendix A • “Stadt-liche Ziele“ Spielanleitung 26. April 2018 3. Schritt: Punktevergabe o Legen Sie eine Synergiemarke auf Ihre Lebensstilkarte, wenn Sie Synergieeffekte erkennen und eine Verbindung zu anderen Lebensstilkarten herstellen konnten. o Nur eine Marke pro Karte. o Synergiemarken auf den Lebensstilkarten für die Synergieeffekte identifiziert werden konnten. o Spieländerung für weniger als 6 Spieler*innen: Falls Sie weniger als 6 Spieler*innen sind, arbeiten Sie zusammen, sodass 6 Lebensstilkarten gespielt werden. 4 Appendix A “Stadt-liche Ziele“ Spielanleitung 26. April 2018 Runde 3: Tätig werden (25 Minuten) Nun, da Sie als Team eine Vision für das nachhaltige Lüneburg von 2030 erstellt haben, wird es Zeit zu überlegen, wie Sie diese Vision erreichen können. In dieser Runde haben Sie 25 Minuten, um kollektiv eine Strategie zu entwickeln, mit der Sie Ihre Vision Wirklichkeit werden lassen können. Ziel dieser Runde ist es, eine lebensstilübergreifende Strategie zu entwickeln, die die Mobilitätsziele aus der Mitte erreichen kann. Die Strategie sollte ein möglichst umfassendes Netz an Maßnahmen aufspannen. Sie erhalten Punkte dafür, die Lebensstilkarten mit Handlungen zu unterstützen und Ihre Handlungen so zu koordinieren, dass Sie aufeinander aufbauen. Sie erhalten mehr Punkte, je mehr Maßnahmen Sie für Lüneburg anpassen, diskutieren Sie also nicht zu lange über einzelne Maßnahmen. • • • Schritt 1: Handlung einem Lebensstil zuordnen o Beginnen Sie mit Ihrer Strategieentwicklung, indem Sie die oberste Karte vom Handlungsstapel umdrehen. o Jemand liest die Karte vor und als Gruppe überlegen Sie, wie die Handlung in Lüneburg aussehen könnte und welchen Lebensstil Sie damit nachhaltig verändern könnten. Die Karten beschreiben Handlungen, die grundsätzlich im Machtbereich von Kommunen liegen. o Nehmen Sie für diese Runde an, die kommunalpolitischen Gremien würden jeden Vorschlag aus der Verwaltung begeistert annehmen. Überlegen Sie an dieser Stelle, welche Handlungen Sie gerne verwirklicht sehen würden. Schritt 2: Handlung für Lüneburg konkretisieren o Sobald Sie eine Handlung einem Lebensstil zuordnen können, nehmen Sie sich einen blauen Klebezettel und schreiben Sie darauf die Details, wie diese Handlung in Lüneburg aussehen könnte. o Kleben Sie den Klebezettel auf die Freifläche der Handlungskarte und legen Sie die Handlung an die Lebensstilkarte, zu der sie gehört. o Falls Sie mit der Handlungskarte nichts anfangen können, legen Sie sie ab und ziehen Sie eine neue. o Ein paar Regeln für diese Runde: ▪ Höchstens zwei Handlungskarten dürfen nebeneinander an eine Lebensstilkarte gelegt werden, d.h. ohne sie miteinander zu koordinieren. ▪ Handlungen koordinieren (sie zusammenarbeiten und aufeinander aufbauen lassen), um eine Lebensstiländerung zu unterstützen wird mit Punkten belohnt. Legen Sie hierfür die Karten hintereinander. ▪ Wenn Sie einen Lebensstilbereich nicht mit einer Handlungskarte unterstützen, werden Ihnen Punkte abgezogen. o Sobald Sie die erste Handlungskarte beschrieben und angelegt haben, ziehen Sie eine neue. Versuchen Sie, in 20 Minuten so viele Handlungskarten wie möglich auszufüllen. Sie dürfen stets nur eine Karte gleichzeitig bearbeiten. Schritt 3: Eigene Ideen o Zuletzt erhalten Sie noch eine freie Karte, auf der Sie eine Maßnahme vorschlagen können, die Ihnen gerade in den Sinn kommt. o Versuchen Sie, auf den schon besprochenen Maßnahmen aufzubauen und eine Strategiekette zu entwickeln. 5 Appendix A “Stadt-liche Ziele“ Spielanleitung 26. April 2018 o • Vielleicht kennen Sie ja selbst ein Beispiel aus Deutschland und der Welt. Oder Sie haben schon seit Jahren diese eine Idee im Kopf. Schritt 4: Punktevergabe o 1 Synergiemarke für jede Handlungskarte, die auf einer anderen Handlungskarte aufbaut. o 2 Synergiemarken für jede Handlungskarte, die auf zwei vorhergehenden Handlungskarten aufbaut. o Mögliche Spielbrettsituation mit Handlungskarten und Synergiemarken o PAUSE (20 Minuten) Wir machen eine Pause von ca. 20 Minuten; schnappen Sie gern frische Luft und/ oder nehmen sich ein Getränk oder einen Snack. 6 Appendix A “Stadt-liche Ziele“ Spielanleitung 26. April 2018 Runde 4: Eine Herausforderung meistern (15 Minuten) Keine große Nachhaltigkeitstransformation kann gelingen ohne große Herausforderungen zu meistern – vorhersehbare oder unvorhersehbare. Ziel dieser Runde ist es, eine vorhersehbare Krise zu überwinden, indem Sie Ihre Strategie anpassen. Punkte erhalten Sie in dieser Runde dafür, dass Sie Ihre Handlungen krisensicher umgestalten. • • • 1. Schritt: Herausforderung identifizieren o Ziehen Sie die rote Herausforderungskarte für Ihr Team. o Lesen Sie Ihre Herausforderungskarte laut vor. Dies ist eine der Herausforderungen, die Lüneburg überwinden muss, um die Transformativen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, die in der Mitte des Tisches liegen. o Diskutieren Sie als Team, welche Handlungen, also die blauen Karten, von der Herausforderung beeinflusst werden. Falls eine Handlung von der Herausforderung gestört wird, sie also in der jetzigen Form bei dieser Herausforderung nicht umgesetzt werden kann, legen Sie eine Herausforderungsmarke auf die Handlungskarte. o Herausforderungskarte und Herausforderungsmarken auf beeinflussten Handlungskarten o 2. Schritt: Herausforderung überwinden o Diskutieren Sie als Team wie, falls möglich, jede der beeinflussten Handlungen verändert werden könnte, um das beschriebene Hindernis zu überwinden. o Falls Sie die Handlung so modifizieren können, dass Sie nicht mehr von der Herausforderung verhindert wird, beschreiben Sie die Veränderung auf einem weiteren blauen Klebezettel und fügen Sie diesen der Handlungskarte hinzu. 3. Schritt: Punktevergabe o Indem Sie Ihre Handlungskarten modifizieren, entfernen Sie nach und nach die Herausforderungsmarken. o Am Ende gibt es Punktabzüge für jede Herausforderungsmarke, die noch auf dem Feld liegt. 7 Appendix A “Stadt-liche Ziele“ Spielanleitung 26. April 2018 Runde 5: Beginn der Transformation (10 Minuten) Sie haben eine Vision für ein nachhaltiges Lüneburg des Jahres 2030 erstellt und eine Strategie gefunden, die Herausforderungen überwinden kann und diese Vision Wirklichkeit werden lassen kann. Als Letztes müssen Sie nun beschreiben, wie Sie die Transformationen beginnen können. Denn jeder Marathon beginnt mit dem ersten Schritt. Ziel dieser Runde ist es, möglichst viele der Handlungen, die Sie bis 2030 erfüllen möchten, jetzt schon auf den Weg zu bringen. Daher erhalten Sie Punkte dafür, so viele der blauen Handlungskarten jetzt schon anzugehen, wie Sie können. • • • 1. Schritt: Einzeln Erste Schritte bestimmen o Nehmen Sie sich jeweils eine Erste-Schritte-Karte. o Überlegen Sie, wo Lüneburg heute steht und was Sie persönlich tun könnten, um die ambitionierte Vision wahr werden zu lassen. o Nehmen Sie sich einige Minuten und schreiben Sie 1-3 erste Schritte auf, die Sie in Ihrer Rolle in der Verwaltung in den nächsten paar Wochen oder Monaten gehen könnten, um die auf dem Spielbrett beschriebene Transformation zu beginnen. o Wenn Sie Ihre Ersten Schritte aufschreiben, überlegen Sie, welche Handlungen sie unterstützen und notieren Sie das auf Ihrer Erste Schritte Karte. 2. Schritt: Als Team zusammenarbeiten o Versuchen Sie als Team so viele Handlungen wie möglich mit Ihren Ersten Schritten zu unterstützen. o Wenn Sie Ihre Ersten Schritte dem Team vorstellen, legen Sie grüne Unterstützungspfeile zu jeder Handlung, die Sie mit Ihren Ersten Schritten unterstützen (max. 3 Pfeile pro Spieler*in). o Ihr vollständiges Spielbrett mit ersten Schritten und Unterstützungspfeilen zu den einzelnen Handlungen o 3. Schritt: Punktevergabe o In der finalen Punkteabrechnung werden Punkte abgezogen, wenn Handlungen nicht durch erste Schritte unterstützt werden. 8 Appendix A “Stadt-liche Ziele“ Spielanleitung 26. April 2018 Punktevergabe (10 Minuten) Berechnen Sie Ihre Punktzahl mit der Punktetabelle. Lesen Sie die Punktekategorien laut vor und vergeben Sie die Punkte als Team. Diskutieren Sie die Bonusaufgaben der Punktetabelle. Vergeben Sie die Punkte für jene Bonusziele, auf die Sie sich als Team einigen können, dass sie erreicht wurden. Punktesystem Punktzahl Synergiemarken wurden während des gesamten Spiels verwendet, um aufeinander aufbauende Ideen zu belohnen. Eine umfassende und systemische Nachhaltigkeitsvision reflektiert, wie die Handlungen zusammenwirken und wie Ressortgrenzen überwunden werden können und ggf. müssen. Dies wird beim Erreichen der Nachhaltigkeitsziele helfen. Verbuchen Sie 1 Punkt für jede Synergiemarke auf dem Spielbrett. Viele Handlungen, koordiniert und über viele Jahre verfolgt, werden notwendig sein, um Lüneburg in eine Modellstadt für nachhaltige Mobilität zu transformieren. Verbuchen Sie 1 Punkt für jede Handlungskarte auf dem Spielfeld. Um die umfassende Nachhaltigkeitsvision vollends zu erreichen, müssen Handlungen zu jedem Aspekt des Wandels verfolgt werden. Subtrahieren Sie 2 Punkte für jede Lebensstilkarte, die nicht durch eine Handlung unterstützt wird. Herausforderungen, vorhergesehen wie unvorhergesehen, werden Sie auf dem Weg zu Ihrer Nachhaltigkeitsvision behindern. Es ist daher notwendig, Strategien zu entwickeln, die flexibel und stabil genug sind, um sich Herausforderungen anzupassen und sie somit zu meistern. Subtrahieren Sie 1 Punkt für jede Herausforderungsmarke auf dem Feld. Die Handlungskarten auf dem Spielbrett sollen in Zukunft umgesetzt werden. Aber, wenn sie überhaupt umgesetzt werden sollen, müssen jetzt erste Schritte für sie unternommen werden. Vielleicht fällt Ihnen ja spontan noch ein erster Schritt ein, mit dem diese verwaisten Handlungskarten unterstützt werden können. Nehmen Sie in dem Fall noch einen gelben Pfeil und schreiben Sie auf den Pfeil, wie dieser erste Schritt aussehen könnte, oder wen Sie dafür überzeugen müssten. Subtrahieren Sie 1 Punkt für jede Handlungskarte, die nicht durch einen Ersten Schritt unterstützt wird (wie durch die grünen und gelben Pfeile angezeigt). Nachhaltigkeitsstrategien brauchen Visionen, die sowohl transformativ als auch plausibel sind. Ihnen wurde eine Transformatives Nachhaltigkeitsziel vorgegeben und Sie haben darum eine Vision für die Zukunft von Lüneburg erstellt. Auf einer Skala von 0-3, für wie plausibel halten Sie diese Vision? 0 ist unplausibel, 3 ist sehr plausibel. Verbuchen Sie Punkte entsprechend der Mehrheitsentscheidung am Tisch. Spiele können Spaß machen, doch dies hier war auch ernst gemeint. „Stadt-liche Ziele“ möchte Ideen generieren und die Umsetzungsfähigkeit für transformative Nachhaltigkeitshandlungen erhöhen. Können Sie sich vorstellen, heute schon in Ihrer Rolle in der Verwaltung die ersten Schritte anzugehen? Verbuchen Sie 2 Punkt für jede Person, die sich zu einer Handlung bekennt. Gesamtpunktzahl 9 Appendix A “Stadt-liche Ziele“ 10 Spielanleitung 26. April 2018 Appendix A “Stadt-liche Ziele“ Spielanleitung 26. April 2018 Strategiesammlung (20 Minuten) Herzlichen Glückwunsch, Sie haben das Planspiel durchlaufen! Sie haben als Team gemeinsam eine Vision für ein nachhaltiges Mobilitätssystem für Lüneburg des Jahres 2030 beschrieben und Handlungsmöglichkeiten erkundet, um diese Vision zu erreichen. Sie haben Herausforderungen gemeistert und individuell erste Schritte auf dem Weg zum Ziel festgelegt. Lassen Sie uns jetzt noch einmal überlegen, wie Sie gemeinsam als Lüneburger Kommunalverwaltung die heute erarbeiteten Ergebnisse in den nächsten Jahren wahr werden lassen können. Bitte tragen Sie hier auf diesem Zettel ein, welche Projekte und Programme, Initiativen und Aufgaben Sie jetzt schon verfolgen, um die heute beschriebene Vision für 2030 zu erreichen. Und was können Sie in den nächsten ein bis drei Jahren schaffen? Was mittelfristig in den nächsten 3-5? Und wie sieht es langfristig im Zeitraum von mehr als fünf Jahren aus? Bitte tragen Sie auch in der Spalte rechts ein, wer als mögliche Kooperationspartner innerhalb der Stadtverwaltung, in den politischen Gremien oder in der Zivilgesellschaft Ihnen dabei helfen könnte. Überlegen Sie auch, welche der heute entwickelten Maßnahmen Sie in der dritten Phase des Projektes Zukunftsstadt Lüneburg 2030+ einbringen möchten, in der in Reallaboren einzelne Maßnahmen erprobt werden sollen. 11 Appendix A “Stadt-liche Ziele“ Spielanleitung 26. April 2018 Handlungsmaßnahmen für Lüneburg Zeithorizont Schon unterwegs! Maßnahme Kooperationspartner 1-3 Jahre 3-5 Jahre 5+ Jahre 12